Kellerreihen unter örtlichem Territorialschutz

Die unter Ortsschutz stehenden Bereiche des Dorfes sind die historisch gewachsenen Kellerzeilen und die dazwischen liegenden öffentlichen Grünanlagen. Der Weinbau etablierte sich schon früh am Siedlungsrand und zeigte im Vergleich zu anderen Agrarkulturen auch während der Unterwerfung einige Fortschritte. Das XIX Der Ersatz der Rebstöcke, die während der großen Reblaus-Epidemie am Ende des Jahrhunderts zerstört wurden, erfolgte in kaum anderthalb Jahrzehnten. Die für die Traubenverarbeitung notwendigen Gebäude und Keller befinden sich größtenteils im Inneren des Dorfes und sind in ihrer Gestaltung der Topographie angepasst. Die Gebäude waren in Straßen mit buschartigen Bepflanzungen angeordnet und auf einem kleinen Grundstück errichtet, auf das die Trauben zur Verarbeitung transportiert wurden. Die Kellerhäuser wurden in der Nähe des öffentlichen Bereichs gebaut, teilweise mit Vorgarten, was aber aufgrund der Topographie eher der besseren Erreichbarkeit diente. In vielen Fällen liegen sie auf schwimmenden Parzellen, ihre tiefen Keller erstrecken sich unter öffentlichen Grundstücken oder anderen Grundstücken, ohne dass eine nennenswerte angrenzende Weinbergsfläche vorhanden ist. Die Kellerhäuser mit größerem Ackerland wurden am Ortsrand, in Ortsrandlage errichtet. Diese Wirtschaftsgebäude konzentrierten sich auf drei Bereiche der Siedlung: auf der Westseite die Szyzky-Keller, auf der Ostseite die Szederkény-Keller auf dem Hügel der Pincesor utca und im Süden die von Táncsics Mihály und Petőfi Sándor gemeinsam genutzten Keller utca. Die architektonische Gestaltung der in der Gegend errichteten Häuser wurde maßgeblich vom Stil der sesshaften deutschen Bevölkerung und der wirtschaftlichen Zweckmäßigkeit bestimmt. Die Installation, Massenbildung und Detaillierung der Gebäude sind vielfältig. In Fällen mit Graten parallel zur Straße und zur Topographie wird die Fassade mit einer Kniemauer an der Vorderseite erhöht, in manchen Fällen mit einem durchgehenden Vorbau mit Säulen, die paarweise durch einen Bogen verbunden sind, oder einem Grat senkrecht zur Straße, manchmal mit einem Holzbalkon auf dem Dach. Die Anpassung an das Gelände ist natürlich, die tiefen Keller öffnen sich zu den Gebäuden. Charakteristisch für die Gebäude sind massive Holztüren, hohe, vieräugige Fensterläden aus Holz im Arbeitsraum, kleine Fenster zur Belüftung des oberen Raums, eine massivere Fassadendekoration und Fliesenbeläge.